Kunst auf Schaschlik-Stäbchen

DSC04483Ich habe vor gefühlten Jahren auf Pinterest ein Bild gefunden, dass ich wunderschön fand. Ich wusste nicht wie es gemacht wurde, was das Grundmaterial, quasi das “Blatt” war und vergaß es schon wieder fast. Ich habe eine Lösung gefunden, habe sie vor mehreren Monaten umgesetzt und wollte sie nun mit euch teilen. Als ich damals durch den DM gestreift bin, in der Haushaltswarenabteilung gelandet bin, habe ich sie gesehen: Schaschlik-Stäbchen! Ich kaufte mir eine Packung, ging nach Hause und legte los. Das Foto zeigt das, was ich schon vor einigen Monaten gefertigt habe. Um hier Fotos des Entstehungsprozesses einbinden zu können, habe ich ein weiteres gebastelt. Mein Inspirationsbild kann ich leider nicht mehr finden, ich habe auf Pinterest verschiedene Schlüsselworte gesucht, aber nichts gefunden…

Du brauchst:

  • Schaschlik-Stäbchen ( ich habe 125 genutzt )
  • Heißklebepistole + Patronen
  • Acryfarbe
  • Pinsel

 

  1. Ich habe 120 der insgesamt 125 Stäbchen nebeneinander gelegt und zwar abwechselnd eine spitzes und eine gerades Ende. Ich habe dabei nicht darauf geachtete, dass die Kanten gerade sind, so sind sie bei mir sehr unruhig geworden, was ich aber nicht schlimm finde. Ich wollte es sogar so.
  2. Dann hab ich mit der bereits erhitzten Heißklebepistole wahllos die Stäbchen verklebt, wie du auf dem zweiten Bild sehen kannst. Spar da nicht an Kleber, umso mehr, umso besser und stabiler ist die “Leinwand” später.
  3. Dann habe ich, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist, drei der übrigen fünf Stäbchen als Stabilisatoren, wieder mit einer menge Heißkleber, auf die entstandene Fläche geklebt.
  4. Als spätere Aufhängmöglichkeit  habe ich die letzten zwei Stäbchen, ebenfalls wie zu sehen, aufgeklebt. Die Höhe, wo sich die beiden Stäbchen treffen, kannst du natürlich für dich individuell entscheiden.
  5. Die “Leinwand” ist jetzt fertig gestellt.

Die Inspiration für das eigentliche Bild, kannst du dir natürlich überall suchen. Meinem Empfinden nach, kann man nicht so filigran und genau auf dem Grund malen, vielleicht hat das aber auch mit dem gegebenem Talent zu tun 😉… Die Entstehung meines Bildes werde ich jetzt nicht noch Schritt für Schritt erklären, da das keiner hohen Kunst gleicht! Ich weiß, die Anleitung ist wirklich nicht schwer und “Anleitungswürdig” aber ich fand die Idee und den fertigen Look sehr besonders und schön!

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Pauline

 

Klamotten personalisieren und aufpeppen

Ich habe schon seit Jahren einen schwarzen, einfachen, viel zu großen Hoodie von einer sehr bekannten und großen Klamottenmarke bei mir rum liegen. Wenn ich “viel zu groß” schreibe, meine ich sehr viel zu groß. Die Kapuze war so schwer, dass mir der Kragen nicht selten die Luft abgeschnürt hat. Das klingt dramatischer als es tatsächlich war, aber es hat genervt und war nicht gerade angenehm. Ich habe schon öfter T-shirts und Kleider gekürzt, bestickt, Spitzenapplikationen eingesetzt und alte Kleider meiner Mutter aufgepeppt und meinem Geschmack angepasst. Also beschloss ich, jetzt wo es kälter wird, den Pulli tragbarer zu machen. Ich überlegte mir, welche Änderungen ich vornehmen wollte: die Kapuze musste auf jeden Fall ab und kürzen wollte ich den Hoodie insgesamt, einschließlich die Ärmel. DSC04476Nachdem ich die Kapuze einfach abgeschnitten habe und den Pulli gekürzt habe, nähte ich den neu entstandene Saum an den Ärmeln um und setzte ein Gummiband ein. Ich nähte übrigens alles mit der Hand, da meine Nähmaschine nicht so läuft wie ich das gerne hätte… Deshalb sehen die Nähte zwar nicht sehr ordentlich aus, aber das stört mich eigentlich gar nicht. Wie ihr auf dem Bild schon sehen könnt, hab ich an den unteren Saum noch Spitzenborte angenäht. Auf Pinterest habe ich nach Inspiration gesucht und habe einen Link zu Vorlagen zu gestickten Blumen gefunden die ich sehr schön fand. Die habe ich dann so gut es ging übernommen.

Nachdem ich die grünen Stiele gestickt habe, habe ich mit mehreren Strängen Nähgarn die Blumen nach der Anleitung gefertigt. Da ich aber angst hatte, dass die Blumen sich so beim waschen lösten, habe ich danach noch mit einem Faden in rot versucht den Blütenkopf zu “sichern”. Das kann man leider nicht wirklich beschreiben, ich hoffe auf den Fotos kann man erkennen, was ich meine. Dadurch entstand auch noch eine “realere” Blütenstruktur. Anschließend habe ich noch auf den Brustbereich “PRAY FOR THE WHOLE F**KING UNIVERSE” gestickt. Gestickt habe ich mit ganz normalem Nähgarn. Bei der Schrift und den Blumenstielen habe ich den Faden doppelt genommen, da er sonst zu dünn war und man ihn kaum auf dem schwarz gesehen hat.

Ich bin jetzt wirklich zufrieden und freue mich darauf ihn zu tragen. Ihn in der Waschmaschine zu waschen werde ich mich zwar nicht trauen, aber die Badewanne tut es auch!

Wie gesagt: für die Blumen kann ich euch wirklich diese Vorlagen empfehlen, auf die ich Dank Pinterest gestoßen bin. Eine Erklärung für verschiedene Stickstiche habe ich auch gefunden. Die Rechte liegen bei den Personen, die die Anleitungen hochgeladen haben.

Ich hoffe ich konnte dich dazu bringen deine Klamotten auch aufzupeppen, wenn sie dir nicht mehr zu 100% gefallen, anstatt sie weg zuschmeißen. Um den Konsumwahnsinn für einen persönlich in Grenzen zu halten…

Pauline

Wie Dekoration m/(d)eine Stimmung aufhellen kann

In freundlicher Kooperation mit NoGallery!

Dekoration, manche setzen sie bewusst, andere sind so chaotisch, dass es schon wieder gewollt dekoriert aussieht. Ich gehöre wohl zu Letzteren. Ich mag es bunt, meine Wände hängen voll mit geschossenen Fotos, selbst gemachten Bildern, anderer “Kunst” oder eben gekauftem Dekor. Ich verbringe lieber Zeit in diesen Räumen, es fühlt sich wohnlicher und mehr wie “meins” an! Ich fühle mich willkommener und ganz einfach zu Hause! Mir geht es in dekorierten Räumen von Grund auf besser. Mir fallen keine negativen Aspekte zu behängten Wänden ein! Auf diese achte ich besonders, ich mag so große, leere, meist weiße Flächen einfach nicht. Sie wirken kahl und erinnern mich immer an lieblos “eingerichtete” Krankenhauszimmer. Falls du einen ähnlichen “voll gepackten” Look magst, dir gekaufte Sachen auf Masse aber auch zu teuer sind, will ich dir hier zeigen, dass auch selbst gemachte und günstige Artikel deine Wände sehr aufwerten können!

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Im Gegensatz zu einer einfachen, weißen Wand ist das ja wohl sehr viel besser! Fotos kann man günstig online in allen Größen und Variationen bestellen. Auf Pinterest kann man super viele DIY (do it yourself) Ideen zur Wandgestaltung finden. Meine Pinnwand zu diesem Thema findest du hier. Auch wenn man sich auf den ersten Blick nicht vorstellen kann wie das Stück an der Wand aussieht, lohnt es sich! Die Mischung macht es meiner Meinung nach. Ich mag es voll mit den unterschiedlichsten Sachen die in verschiedene Stil Richtungen gehen. Auf Instagram findest du alle Firmen, der Produkte auf den Bildern (soweit möglich) verlinkt. Zu erkennende Personen habe ich natürlich unkenntlich gemacht!

Eine Firma möchte ich dir im besonderen noch vorstellen: NoGallery. Die Kölner Firma zeichnet sich durch wunderschöne Schriftzüge aus Holz und Acryl aus. Man kann auch selber kreativ werden und mit Hilfe des Text Konfigurators selber Schriftzüge gestalten. Farbe und Schriftstil sind natürlich auch anpassbar. Ich finde, hier lohnt sich eine Investition. Die Produkte von NoGallery sind wahre Eye Catcher und zaubern ein persönliches und einzigartiges Erscheinungsbild. Die Verpackung der Produkte ist so schön und edel, dass man auch sie alleine aufhängen könnte…

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Pauline