Als die Welt unterging

Die Welt endete nicht mit einem großen bäng. Sie endete von Zeit zu Zeit, leise und gar unbemerkt. Sie starb vor unseren Augen, die wir geschlossen hielten, weil wir das Unheil, dass direkt vor uns geschah nicht sehen wollten, nicht wahrhaben konnten.

Uns wurde ein so unendlich kostbares Geschenk gemacht, ein Lebensraum. Von was oder von wem muss jeder für sich definieren. Wie konnten wir unserem Planeten das antun und ihn so zurichten? Wie konnten wir das mit unserem Gewissen vereinbaren? Was hat uns dazu getrieben? Wir sind Menschen und haben die Welt zu einem unmenschlichen Ort hergerichtet! Wie konnten wir nur unsere Meere mit Müll voll pumpen? Wie konnten wir es zulassen, dass jeden Tag etliche Tiere ihr natürliches Umfeld verlassen müssen, weil wir mal wieder einen Teil des Regenwalds abholzen? Wie konnten wir es soweit kommen lassen, dass “Friede” ein Fremdwort geworden ist und Krieg, Hass und Leid für viele zum Alltag gehört?

Die, die es können scheinen sich entschieden zu haben: einfach das Beste aus der Zeit zu machen die bleibt. Das Wichtigste scheint für sie ohne Verzicht zu leben. Ihnen ist es egal wie lange es diesen Planeten noch gibt, solange sie vier lagiges Klopapier, Gummibärchen die in kleinen Tüten Plastik in der großen Plastiktüte verpackt sind, sie Blütenweißes Papier zum Schreiben haben und den “Coffee to go” im Pappbecher in der Hand halten, scheinen sie zufrieden. Nicht “unnötig” viel Geld für Klamotten auszugeben, sondern möglichst viel für möglichst wenig zu besitzen, für viele unabdingbar. Natürlich machen sie das nicht bewusst oder mit bösen Absichten, sie denken nur nicht drüber nach… Ich schließe mich da auch nicht aus, ich schreibe in der Schule auch auf weißen Blättern und nicht auf den recycelbaren, gelblichen und als beruflich “Kaffeeabhängige” erwische ich mich auch mit den “to go” Bechern in der Hand, aber ich habe Momente in denen ich einsichtig bin und hoffe in Zukunft bedachter umzugehen und mir den Konsequenzen bewusst zu sein, die mein Kaufverhalten mit sich bringt!

Bei dem Fakt, dass eine Folge “Emergency Room” 13 Millionen US-Dollar gekostet hat, eine Folge “Game of Thrones” 6 Millionen und das Retten eines Kinderlebens mit Hilfe von Medikamenten gegen eine heilbare Krankheit nur 2000 US-Dollar kostet, wird mir schlecht. Aber wenigstens werden wir gut unterhalten während Menschen sterben, die Welt zu einem Ort Unmoralischer wird und sie von Zeit zu Zeit untergeht…

Achtet ihr auf Nachhaltigkeit und was sagt ihr zu dieser Thematik?

Pauline

Optionslähmung

Wir haben so viele Möglichkeiten und Perspektiven, dass wir keine Ahnung haben, was wir machen sollen, geschweige denn was wir machen wollen. In meiner Klasse ein verbreitetes Phänomen: Angst. Angst vor der Zukunft und was sie mit sich bringt. Im besonderen das Leben in der Berufswelt.

Nächstes Jahr machen wir (hoffentlich) unser Abitur und dann geht das Leben richtig los. Ich bin einer der wenigen Personen, die mehr oder weniger einen Plan verfolgen, ein Ziel haben. Nicht alle haben dieses Glück. Ein Gespräch mit einer guten Freundin, Yara, hat mich zum Nachdenken gebracht.

Ein Traumjob, ein Ziel, zu haben, ist Segen und Fluch zu gleich.

Yara hat noch nicht wirklich eine Idee, kann somit aber auch nicht enttäuscht werden, im Gegensatz zu mir. Wenn mein Wunsch, aus welchem Grund auch immer, nicht in Erfüllung gehen würde, stünde ich nicht nur planlos sondern auch enttäuscht und niedergeschlagen vor dem Nichts. Ich bin seit Jahren festgelegt und haben keinen Alternativplan, keine Ausweichmöglichkeit. Für mich gibt es im Moment nur eine Richtung: mein größter Wunsch ist es zu schreiben, am liebsten Bücher, Kurzgeschichten, Prosa. Es ist nicht so, dass ich schreiben will. Ich muss schreiben!

Aber was ist besser? Einen Plan haben und mit der Chance leben, dass man vielleicht enttäuscht wird? Oder unvoreingenommen in die Berufswelt starten, mit der Aussicht, möglicherweise Jahre zu verschwenden, bis man irgendwann den passenden Beruf gefunden hat? Für mich klingt beides angst einflößend, es geht schließlich um unsere Zukünfte…

Wie war/ist das bei dir? Hattest oder hast du einen Plan? Falls du schon arbeitest, studierst oder eine Ausbildung machst: hat dein Plan oder Wunsch sich als Realität herausgestellt oder nicht?

Pauline

Psychopharmaka absetzen und meine Erfahrungen mit Sertralin

Vorgeschichte

Wie in meinem Beitrag Depressionen – wie ich in das schwarze Loch fiel bereits geschrieben, nehme ich zur Zeit Psychopharmaka, Antidepressiva. Zuerst nahm ich das Mittel “Fluoxetin”, welches aber nicht wirklich half, also hat mir meine Psychiaterin “Sertralin” verschrieben. Beide Mittel zählen zu den “selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer”. Sertralin half.

Sertralin – Meine Erfahrungen

Am Anfang wurden mir 50mg verschrieben, die normale Dosis um zu starten, bei einem “Durchschnitts-depressiven”. Es wurde besser, aber meine Schlafprobleme quälten mich immer noch. Also wurde auf 75mg erhöht und dann auf 100mg. Bei 75mg ging es mir für mein Empfinden wieder richtig gut aber meine Ärztin sagte, dass da definitiv noch Luft nach oben ist. Das verblüffte mich richtig. Ich war so erleichtert und mir ging es wieder so gut, im Verhältnis zu den Monaten davor… Aber mit 100mg merkte ich nochmal einen deutlichen Unterschied. Jeden morgen nahm ich also eine dieser kleinen Pillen, manchmal fühlte ich mich wie eine Drogenabhängige, was ich in gewisser Weise ja auch war und bin. Aber es ist nichts schlimmes daran. Ich mache kein Geheimnis daraus und in meinem Freundeskreis machen wir Witze darüber, ob ich Person XY nicht mal eine mitbringen sollte, der/die ist in letzter Zeit nicht so gut drauf. Es nehmen statistisch gesehen immer mehr Leute Antidepressiva, was einerseits natürlich traurig ist, andererseits wird die Gesellschaft immer toleranter. Brachten die Pillen Nebenwirkungen mit sich? Mein Haut spielte in den ersten Wochen verrückt, aber lieber Pickel als Depressionen. “Fun” Fact: Eine Nebenwirkung von Antidepressiva sind Depressionen. Ziemlich Paradox.

Psychopharmaka absetzen

Jetzt wird es Zeit meine, liebevoll genannten, “Happy Pills” abzusetzen. Meine Psychiaterin hat gesagt, dass man die Tabletten noch ein Jahr, nachdem es einem wieder gut geht, nehmen sollte. Das Jahr ist für mich bald rum, im Frühjahr 2017 hatte ich wohl die ersten Momente, in denen ich wieder leichter aufstehen konnte und meine grundsätzliche Stimmung sich gebessert hatte. Aber der Gedanke meinen geschützten Hafen zu verlassen und wieder mit meiner Psyche alleine zu sein, ohne medikamentöse Unterstützung, ängstigt mich. Scheiße, habe ich eine angst. Ich habe angst, wieder in ein schwarzes Loch zu fallen, das ich es ohne Medikamente nicht schaffe, dass alles, was ich denke gelernt zu haben nur eine Illusion durch meine kleinen Helferchen war. Ich will nie mehr da hin wo ich vor mittlerweile über einem Jahr war. Die Medikamente werden langsam abgesetzt, ich denke in 25mg Sprüngen und zwischen den Senkungen ein paar Wochen Zeit.

Ich denke ich werde meine Erfahrungen hier mit dir teilen, wenn es dich interessiert?!

Pauline

Mein Jahr 2017, oder auch: eine Danksagung.

Keine Frage, das letzte Jahr hatte Höhen und Tiefen. Rückblickend bin ich für jedes Erlebnis und jede Stunde unglaublich dankbar. Für die guten Momente sowieso, wer ist das nicht? Aber auch für die Niederlagen, schlechten Tage, denn durch diese bin ich heute die Person die ich nun mal bin.

Gerade am Anfang des Jahre ging es mir noch nicht wieder so gut wie jetzt. Die Therapie lief und im Januar, nach den Weihnachtsferien, bin ich seit langer Zeit wieder in die Schule gegangen. Es war Zweifels ohne kein leichter Start ins neue Jahr, aber ich habe ihn gemeistert.

Ich darf die tollsten (und verrücktesten) Menschen meine Freunde nennen und wir sind zu einer Einheit gewachsen, was mich nicht glücklicher machen könnte. Wir waren und sind immer füreinander da und sind in den meisten Bereichen auf einer Wellenlänge.Wir haben wirklich ein außergewöhnliche Bindung zu einander. Wenn ihr das lest, wisst ihr das ihr gemeint seid! Danke!

Auch in meiner Familie gab es Hoch- und Tiefpunkte, wobei die Tiefpunkte und negativen Ereignisse leider überwiegten. Wirklich näher kann und will ich nicht darauf eingehen um die Personen die ich liebe zu schützen und deren Privatsphäre beizubehalten! Aber auch hier gilt, die Person die uns dieses Jahr so viele Sorgen bereitet hat, weiß, dass ich sie meine. Ich bin wahnsinnig stolz auf dich und was du geschafft hast!

Ich habe meine ZAPs trotz langer Abstinenz im Jahr 2016 erfolgreich bestanden, aber die Schule wurde (besonders im letzten Halbjahr) immer anstrengender. 1 1/2 Jahre noch zum Abitur und das Tempo der aufeinander folgenden Klausuren und Prüfungen wird merklich angezogen… Aber auch das wird schon klappen, ich bin optimistisch!

Ein besonderer Dank und Wertschätzung gilt meiner Mutter und meinem Bruder. Meine Mutter ist die stärkste und tapferste Frau die ich kenne und mein Bruder, naja, der ist sowieso toll!!! Geschwister brauchen doch keinen Grund sich zu lieben, sie tun es einfach, oder?!

Ich konnte tolle und besondere Menschen kennenlernen, mich weiter entwickeln und wachsen. Ich habe Erfahrungen gesammelt, Situationen gemeistert und wundervolle Momente erlebt! Seit langer Zeit kann ich sagen, dass ich mich auf das neue Jahr und was es für mich bereit hält, freue!

Auf ein buntes Jahr 2018!

Pauline

Das BLOCK-Magazin!

In freundlicher Kooperation mit BLOCK (PR-Sample)!

DSC04541Vor einer Weile habe ich durch Zufall ein Magazin entdeckt und wollte es unbedingt mit dir teilen. Netterweise wurde es mir kostenlos zur Verfügung gestellt, was meine Meinung aber in keinster Weise beeinflusst. Ich war auf der Suche nach einem Magazin, welches Kunst in all ihren Formen beinhaltet und wertschätzt. Das Wundermagazin heißt BLOCK und widmet sich einem breiten Spektrum an Kunst. Es geht nicht um aktuelle Themen, sondern wird von qualitativ hochwertigen Texten, Fotos, Gedichten und Erfahrungen bestückt. Es finanziert sich durch Crowdfunding und wird erst ab 1300 Bestellungen gedruckt. Die dritte Ausgabe beinhaltet 126 Seiten voller, purer Inspiration und kostet 12€. In der Zeitschrift findet man lediglich am Ende ein paar Seiten Werbung und wird nicht ständig beim lesen unterbrochen. Herausgegeben wird es übrigens von Theresia Enzensberger. Bestellen kann man diese DSC04549Ausgabe nicht mehr, aber hier ist eine Liste von Buchhandlungen, welche das Magazin vertreiben. Die vierte Ausgabe kann man jetzt auf der Onlineseite bestellen! Das Papier ist dick und sehr hochwertig, die Fotografien haben eine super Qualität. Das Magazin braucht Zeit, keine Frage. Damit meine ich, dass es nichts ist was man mal eben zwischen Tür und Angel lesen kann. Ich kann es nur jedem empfehlen, der keine Lust mehr auf das typische “Trash-Magazin” hat und gerne etwas hochwertigeres hätte.

Seiten voller Texte, bestückt mit wunderschönen Fotos.

Das Magazin strotzt nur so vor Ästhetik.

Pauline

Du bist…

Du bist nicht deine Größe, noch dein Gewicht oder dein Aussehen. Du bist nicht deine zu große Nase, oder deine zu kleinen Lippen. Du bist nicht die Zahl, die dein Bankkonto aufweist oder wie viele Freunde du auf Facebook hast. Du bist nicht deine Familie in die du geboren wurdest oder der Name auf deinem Personalausweis.

Du bist all das, an dass du glaubst. Du bist die Werte, die du vertrittst und die Nachrichten die du weitergibst. Du bist die Meinung für die du einstehst und die Worte die du sprichst. Du bist dein Lächeln auf den Lippen und deine Stimme, wenn du die drei Worte sagst. Du bist die Lieder die du auswendig kannst und die Fotos, die an deinen Wänden hängen. Du bist der erste Gedanke am Morgen und der letzte am Abend, den du hast. Du bist die Bücher die du liest, die Menschen die du liebst und die Zukunft von der du träumst. Du bist jede Träne die du vergießt, jeder schmerzhafte Moment und jeder schwerelose Augenblick. Du bist jede Erinnerung die du hast, jedes Ziel das du bestrebst und die Träume deiner Nacht. Du bist die Zeilen die du schreibst und das Leben das du lebst.

Pauline

Utopie = Dystopie?

Im Englischunterricht, besprachen wir vor einiger Zeit Utopien, Dystopien und deren Merkmale und Beispiele. Erst einmal zu der Begriffsklärung:

  • eine Utopie ist eine Gesellschaft in der es keine Mangel gibt, keine Kriege, keine sozialen Notstände. Bildung, Essen und Freiheit ist für alle ein Grundrecht. Kurz gesagt: alles Top!
  • eine Dystopie ist das Gegenteil. Ich vergleiche das gerne mit Murphy’s law: “Anything that can go wrong will go wrong”. Auf der Welt herrscht Krieg und Missstand. Unterdrückung und Gewalt stehen auf der Tagesordnung. Freiheit und ein harmonisches Leben gibt es nur im Traum. Kurz gesagt: alles doof!

Unter anderem haben wir auch einen Auszug aus dem Buch “Utopia” von Thomas More ausgeteilt bekommen. Da ich das Buch nicht ganz gelesen hab, weiß ich nicht, wie es weiter geht, ich beziehe mich also ausschließlich auf einen kurzen Auszug.

Speziell in More’s Utopie geht es um die Frage, ob die Menschheit ohne Geld nicht besser dran wäre. Alle geben was sie können und alle nehmen was sie brauchen. Wenn es jetzt also 1600 wäre, es in einer Stadt, einen Platz gibt, zu dem Landwirte, Fleischer, Schmiede und co. ihre Ware bringen und diese sich vom Anderen das nehmen, was sie zum Überleben brauchen, würden wir in More’s Utopie leben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieses Konzept über einen längeren Zeitraum aufgehen würde. Denn: nicht jede Berufung braucht eine Gesellschaft zwingend. Bänker und Goldschmiede sind nur zwei Beispiele. Sie würden dann ein gutes Leben führen ohne ackern zu müssen, die anderen übernehmen das für sie und ernähren sie mit. Ein Teil würde dann also in einer Utopie und die anderen in einer Dystopie leben.

Aber wieso sollten die Bauern damit einverstanden sein, dass sie die Bänker mit versorgen müssen? Wenn also nur die wenigsten für den Erhalt des Allgemeinwohls arbeiten müssten und die anderen ein Leben im Luxus führen könnten, würde es früher oder später zu Aufständen der Arbeitenden kommen. Aus einer Utopie wächst schließlich eine Dystopie. Wieso sollten sie sich das auch gefallen lassen? Natürlich sollten die, die nicht mehr arbeiten müssen Ehre, Gewissen und Moral beweisen und denen, die für den Erhalt der Gesellschaft und des Lebens schuften müssen, die Hälfte der Arbeit abnehmen, aber würden sie das wirklich tun? Da käme wohl ein Kollateralschaden in Form von Gewissensbissen auf uns zu…

Wir, hier in Deutschland, einer ersten Welt, leben im Überfluss, könnten uns nicht so leicht daran gewöhnen nur mit dem Nötigsten auszukommen, aber wenn More’s Modell langfristig anwendbar wäre, ohne Aufstände und Verweigerungen, würde die heutige Gesellschaft anfangen, sich die Arbeit gerecht zu teilen? Wären sie so fair oder würden sich die einen auf der faulen Haut ausruhen? Du siehst, diese Frage beschäftigt mich am meisten…

Entschuldige bitte, dass der Text ein bisschen wirr und quer geschrieben ist. Ich finde das Thema einfach sehr Komplex und Umfassend, was es schwierig macht, einen strukturierten Artikel zu schreiben… Außerdem wollte ich keine wissenschaftliche Abfassung verfassen, sondern einfach nur mein Gedankenchaos loswerden. Ich hoffe natürlich trotzdem, dass das was ich ausdrücken wollte verstanden wurde. Das hier war ein sehr spezifisches Beispiel, aber in irgend einer Form lässt sich das Prinzip auf jede Utopie anwenden. Ist es also ein Naturgesetz, dass sich eine Utopie früher oder später zwangsläufig in eine Dystopie umwandelt? Jetzt bist du dran: was denkst du darüber?

Quick Tipp: In der der Serie “Black Mirror” wird in jeder Folge eine andere dystopische Realität behandelt. Meistens spielt der Einfluss der Technik eine große Rolle. Die Folgen hängen nicht zusammen, es kommt also nicht zwingend zu einer Sucht ;)…

Der Wikipdia Artikel zu dem genannten Buch von Thomas More.

Pauline

Bücher, die mein Leben verändert haben | Favoriten!

Enthält unbezahlte Werbung – Nennung von Büchern

Words have the power to change us.

– Cassandra Clare

Bücher – Zufluchtsort und Ausbruchsmöglichkeit aus dem immer gleich währendem Alltag. Nach meinem letzten Beitrag Faszinierende Filme, Lieder und Zitate | Favoriten! habe ich Blut geleckt und wollte dir noch mehr meiner Lieblinge zeigen. Die folgenden Bücher haben mich so sehr beeindruckt und geprägt, dass sie mein Leben auf unterschiedliche Art und Weise ändern konnten. Ausgestattet mit Zitaten aus den Büchern folgt nun die Liste.

Jugendbücher:

Wendy Mass – Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst. Ein Buch über den Sinn des Lebens und wie diese aus den Augen zweier Kinder aussieht. Der 13 jährige Jeremy hat eine Kiste von seinem verstorbenem Vater bekommen, welche er an seinem kommendem Geburtstag öffnen soll und die den Sinn des Lebens beinhaltet. Es gibt allerdings ein Problem: die Kiste ist durch vier Schlösser gesichert und die passenden Schlüssel sind wie vom Erdboden verschwunden. Fest entschlossen der Anweisung, dass er die Kiste an seinem Geburtstag öffnen soll, zu folgen, erlebt er mit seiner Freundin Lizzy ein unvergessliches Abenteuer, welches die beiden quer durch New York führt. Es klingt wie ein Buch für Kinder, aber um die Nachricht zu verstehen, ist man wohl nie alt genug. Das Ende ist überraschend, lehrreich und irgendwie auch rührend. Ein Buch, dass nicht nur Jugendliche sondern auch Erwachsene gelesen haben sollten.

“Bis vor Kurzem dachte ich, es ist der Tod, der dem Leben Sinn gibt – dass das Wissen um ein Ende uns anspornt, das Leben zu nutzen, solange wir es haben. Aber ich habe mich geirrt”.

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John Green – Looking for Alaska. Es war doch quasi vorprogrammiert, dass der Gute John Green hier auftauchen musste. “Eine wie Alaska” habe ich vor Jahren mit meinem Bruder und meiner Mutter auf CD gehört. Die englische Version “Looking for Alaska” habe ich vor ziemlich genau einem Jahr gelesen. Es war wahrscheinlich keine gute Idee das Buch während meiner Depression zu lesen, da es schon bedrückend sein kann. Ein Junge, mit dem Hang zu letzten Worten, geht sein erstes Jahr auf ein Internat, findet Freunde, gute und echte Freunde, hat sich schnell einen Kreis aufgebaut, in dem er sich wohl fühlt. Er hat seinen ersten Kontakt mit Alkohol, Zigaretten und Mädchen. Als Alaska, ein Mädchen aus der Gruppe einen tödlichen Autounfall erleidet, müssen sich die Freunde vor die Frage stellen, ob es Selbstmord war. Eine Geschichte über das Leben, den Tod, Schuldgefühle und immer auf der Spur des “großen vielleicht”. Das war das erste Buch in dem ich Sätze unterstrichen und mir Seiten markiert habe, einfach weil ich sie nicht vergessen will und sie so unglaublich Gewichtig sind.

“You spend your whole life stuck in the labyrinth, thinking about how you’ll escape it one day, and how awesome it will be, and imagining that future keeps you going, but you never do it. You just use the future to escape the present”.

Biographien und Sachbücher:

Stephen King – Das Leben und das Schreiben. Meine Affinität zu Stephen King habe ich, glaube ich, schon mal erwähnt. “Das Leben und das Schreiben” beinhaltet eine Biographie, einen Teil über das Schreiben als Tätigkeit und einen über die Bedeutung des Schreibens selber. Das war wie ein gefundenes Fressen für mich… Mehr über den Inhalt kann ich, logischer Weise, nicht schreiben, da es unmöglich ist das alles kurz zusammen zu fassen. Das Buch ist für alle etwas die gerne schreiben und begeisterte King-Leser sind. Für alle die einen Blick in Kings Kopf werfen möchten.

Schreiben ist Magie, ist das Wasser des Lebens, genau wie jede andere kreative Kunst auch. Das Wasser ist umsonst. Trinket also. Trinket und erquicket euch.

DSC04493Ayaan Hirsi Ali – Mein Leben, meine Freiheit. Als ich in der achten Klasse war, stand das Schreiben einer Biographie auf dem Plan. Ich entschied mich für Ayaan Hirsi Ali. Ayaan wer? fragst du dich jetzt vielleicht. Sie ist Politikerin, Bestsellerautorin, war Europäerin des Jahres 2006, Nomadin und Flüchtling. Aber vor allem ist sie eines: Kritikerin des Islams. Aufgewachsen als unterdrücktes und gepeinigtes Mädchen in Somalia und heute für viele muslimische Frauen ein Symbol für Freiheit – ihr Leben ist so beeindruckend und gruselig zur selben Zeit. Ich war dreizehn oder vierzehn Jahre alt, als ich das Buch gelesen habe und wusste danach mein Leben in Deutschland sehr zu schätzen. Ein Buch, das den Islam erklärt, verstehen lässt und die Schattenseiten aufweist. Der erschreckende Alltag eines Mädchens, dass in einer muslimischen Familie und einem muslimischen Land aufwachsen musste.

Toleranz gegenüber Intoleranten ist nichts anderes als Feigheit.

Poetry:

Rupi Kaur – milk and honey. Gibt es ein Buch das den Stempel “Depressiv” mehr verdient als das? Ich wage es zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz ist es wunderschön. Kann Poesie jemals nicht schön sein? Ist dieses Buch Papierverschwendung? Jap, definitiv. Die Seiten sind weniger als zur Hälfte beschrieben, aber immerhin gibt es kleine Zeichnungen. Es ist ein Buch das, vor allem in Amerika, wohl das Vorzeigebuch ist, wenn es um Poetry geht.

my favorite thing about you is your smell

you smell like earth, herbs, gardens, a little more human than the rest of us

Amanda Lovelace – the princess saves herself in this one. Ok, wir haben einen neuen Kandidaten für den ersten Platz gefunden. “milk and honey” und dieses hier sind sich zugegebener Maßen sehr ähnlich. Der gleiche Verlag, die gleiche Haptik und dasselbe Thema, hier gibt es aber keine Illustrationen. Trotzdem ist der Schreibstil und die Herangehensweise an das Thema unterschiedlich. Ich finde es einfach wahnsinnig schwierig Poesie zu beschreiben. Sie sprich doch für sich selbst, oder?

grief chung to her like an old, itchy, faded, ill-fitting hand-me-down dress.

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Rupi Kaur richtet sich in “milk and honey” öfter an andere Personen oder schreibt über sie, während Amanda Lovelace in “the princess saves herself in this one” scheinbar eher über sich selber schreibt.

Ich hoffe ich konnte dir neue Bücher vorstellen und dich inspirieren eines zu lesen!?

Hast du noch irgendwelche Bücher die du mir empfehlen kannst? Ich lese eigentlich alles, außer langweilige Liebesschnulzen wie Moyes, Pilcher und co.

P.s.: ich wünsche dir einen schönen ersten Advent!

Pauline

 

 

Faszinierende Filme, Lieder und Zitate | Favoriten!

Enthält unbezahlte Werbung – Verlinkung von Videos

Es gibt ein paar Videos, Lieder, Filme und Zitate die mich zum Nach- und zum Umdenken gebracht haben. Ich konnte alt eingesessene Ansichten neu sortieren und entfernen, fühle mich manchmal sogar wie ein anderer Mensch…

Videos:

Ein wunderschöner, kurzer Film über unsere Vorurteile und die wahren Geschichten der Menschen die wir verurteilen.

Dieser Kurzfilm behandelt eine Thematik, die nicht oft angesprochen wird. Es geht um die Gefahren, die jedem Mädchen bevorstehen. Der Film ist auf englisch, aber sehr sehenswert!

Lieder:

Eine kleine Gedankenreise in der Form eines “Liedes” über Träume und Realität und was passiert, wenn diese verschwimmen. Der Text ist von Alan Watts und, soweit ich weiß, auch von ihm gesprochen.

Wer kennt ihn nicht? Eminem ist ein wahrer Gott für Rap-Liebhaber und dieses Lied ist eines seiner Klassiker! Der Text verleiht mir regelmäßig Gänsehaut!

Filme:

1. “Der Club der toten Dichter”. Ebenfalls ein Klassiker! Falls du den Film schon kennst, solltest du dir ihn auf jeden Fall auch einmal auf Englisch (“Dead Poets Society”) angucken, wie die meisten Filme, ist auch er auf der originalen Sprache sehr viel besser!

2. “Kill Your Darlings”. Das ist das modernere Pendant zu “Dead Poets Society”. Die beeindruckende Geschichte des US-amerikanischen Dichters Allen Ginsberg wird hier ausdrucksstark erzählt. Mit “Harry Potter”- Darsteller Daniel Radcliffe und Dane DeHaan als Hauptdarsteller.

3. “Spotlight”. Ein Film über investigativen Journalismus des Spotlight-Teams der Boston Globe. Eine wahre Geschichte über sexuellen Missbrauch der von der katholischen Kirche an unzähligen Kindern ausgeübt wurde. Hervorragender Cast, unter anderen Michael Keaton, Rachel McAdams und Mark Ruffalo!

Ich wollte eigentlich jeweils den deutschen und den englischen Trailer verlinken, aber der Artikel hätte eine halbe Ewigkeit gebraucht zu laden, daher habe ich mich auf die deutschen beschränkt. Auch jetzt braucht er noch lange aber eben nur noch eine viertel Ewigkeit ;). Aber wie, dass ein oder andere mal, erwähnt: die englischen Versionen sind besser und die Trailer findet ihr auf YouTube!

Zitate:

Ich könnte jetzt jedes Zitat noch einmal abtippen, aber ich verlinke einfach meine Zitate und Gedichte Seite! Die wird auch regelmäßig ergänzt, wenn ich ein neues finde, dass mir gefällt!

Über besondere Bücher werde ich in näherer Zeit schreiben. Denn wenn ich die hier noch eingebunden hätte, hätte das den Rahmen gesprengt… Ich hoffe sehr ich konnte dich zum Nachdenken anregen und dass dich diese Dinge genau so sehr beeindrucken wie mich! Ich hoffe ich habe nichts vergessen… Wenn dir die Anregungen gefallen haben, würde ich mich sehr über Feedback freuen und eine Liste für weitere Favoriten gibt es bereits. Hast du noch Tipps für mich? Du weißt ja jetzt in welche Richtung mein Geschmack geht 🙂

Die Rechte für die genannten und verlinkten Beiträge liegen bei denen, die diese veröffentlicht haben, oder haben die Inhaber gekennzeichnet.

Pauline

Kunst auf Schaschlik-Stäbchen

DSC04483Ich habe vor gefühlten Jahren auf Pinterest ein Bild gefunden, dass ich wunderschön fand. Ich wusste nicht wie es gemacht wurde, was das Grundmaterial, quasi das “Blatt” war und vergaß es schon wieder fast. Ich habe eine Lösung gefunden, habe sie vor mehreren Monaten umgesetzt und wollte sie nun mit euch teilen. Als ich damals durch den DM gestreift bin, in der Haushaltswarenabteilung gelandet bin, habe ich sie gesehen: Schaschlik-Stäbchen! Ich kaufte mir eine Packung, ging nach Hause und legte los. Das Foto zeigt das, was ich schon vor einigen Monaten gefertigt habe. Um hier Fotos des Entstehungsprozesses einbinden zu können, habe ich ein weiteres gebastelt. Mein Inspirationsbild kann ich leider nicht mehr finden, ich habe auf Pinterest verschiedene Schlüsselworte gesucht, aber nichts gefunden…

Du brauchst:

  • Schaschlik-Stäbchen ( ich habe 125 genutzt )
  • Heißklebepistole + Patronen
  • Acryfarbe
  • Pinsel

 

  1. Ich habe 120 der insgesamt 125 Stäbchen nebeneinander gelegt und zwar abwechselnd eine spitzes und eine gerades Ende. Ich habe dabei nicht darauf geachtete, dass die Kanten gerade sind, so sind sie bei mir sehr unruhig geworden, was ich aber nicht schlimm finde. Ich wollte es sogar so.
  2. Dann hab ich mit der bereits erhitzten Heißklebepistole wahllos die Stäbchen verklebt, wie du auf dem zweiten Bild sehen kannst. Spar da nicht an Kleber, umso mehr, umso besser und stabiler ist die “Leinwand” später.
  3. Dann habe ich, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist, drei der übrigen fünf Stäbchen als Stabilisatoren, wieder mit einer menge Heißkleber, auf die entstandene Fläche geklebt.
  4. Als spätere Aufhängmöglichkeit  habe ich die letzten zwei Stäbchen, ebenfalls wie zu sehen, aufgeklebt. Die Höhe, wo sich die beiden Stäbchen treffen, kannst du natürlich für dich individuell entscheiden.
  5. Die “Leinwand” ist jetzt fertig gestellt.

Die Inspiration für das eigentliche Bild, kannst du dir natürlich überall suchen. Meinem Empfinden nach, kann man nicht so filigran und genau auf dem Grund malen, vielleicht hat das aber auch mit dem gegebenem Talent zu tun 😉… Die Entstehung meines Bildes werde ich jetzt nicht noch Schritt für Schritt erklären, da das keiner hohen Kunst gleicht! Ich weiß, die Anleitung ist wirklich nicht schwer und “Anleitungswürdig” aber ich fand die Idee und den fertigen Look sehr besonders und schön!

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Pauline